Regen. Dass die Aufgaben und Tätigkeiten der Soldatinnen und Soldaten eines Panzergrenadierbataillons sehr vielfältig sein können wird aktuell den „Regener Grenadieren“ wieder ganz bewusst. Nachdem die letzten Monate von der Ausbildung und Umschulung auf das neue Waffensystem der Panzergrenadiertruppe, dem Schützenpanzer PUMA geprägt waren, war man nun in den letzten Wochen auf den verschiedensten Übungsplätzen vertreten, um das erlangte Wissen in der Praxis weiter zu vertiefen. Im Mai befand man sich mit rund 250 Soldatinnen und Soldaten der drei „Kampfkompanien“ für drei Wochen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort durchlief die Masse der Anwesenden die abschließende Ausbildung am PUMA. Auch die Scharfschützen des Bataillons nutzten die vielfältigen Übungsmöglichkeiten in der benachbarten Oberpfalz. Dass die Arbeit der Regener Grenadiere auch über deren Grenzen Wertschätzung erlangt zeigten die verschiedenen Besuche. Sowohl die übergeordnete Führung aus der Panzerbrigade 12 Cham, als auch eine Abordnung der US – Patenverbände aus Vilseck ließen es sich nicht nehmen um sich vor Ort ein eindrucksvolles Bild über die Leistungen des Panzergrenadierbataillons 112 zu verschaffen. Parallel dazu mussten aber noch weitere Aufgaben geschultert werden. Das Sanitätslehrregiment aus Feldkirchen hatte ebenfalls im Mai die Informations- und Lehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr durchzuführen. Hier wurde die Leistungsfähigkeit des Sanitätsdienstes vor zahlreichen nationalen und internationalen Gästen vorgestellt. Dass dies nicht ohne die „kämpfende Truppe“ geht ist klar. Aus diesem Grund war der Aufklärungs- und Verbindungszuges des Bataillons nach Feldkirchen abkommandiert, um dort eben diese mit den verschiedensten Kraftfahrzeugen der Infanterie darzustellen. Aber wie ein altes Sprichwort so lautet, sind ja bekanntermaßen aller guten Dinge drei. Kaum beendeten die Soldatinnen und Soldaten ihre Übung in Grafenwöhr, machte sich bereits eine Gruppe der 3./Panzergrenadierbataillon 112 samt ihrem PUMA erneut auf den Weg nach Grafenwöhr, um das Panzerbataillon 104 aus Pfreimd bei der Übung „Strong Europe Tank Challenge“ zu unterstützen. Bei dieser Übung der amerikanischen Streitkräfte nahmen insgesamt neun Nationen teil. Das deutsche Heer unterstützte diese mit einem verstärkten Panzerzug, dem die Gruppe der Panzergrenadiere aus Regen unterstellt wurde. Am letzten Wochenende, beim „Tag der Bundeswehr“, waren die Bayerwaldgrenadiere erneut im „Einsatz“. Es galt in verschiedenen Orten Süddeutschlands Gefechtsfahrzeuge und die Fähigkeiten der Panzergrenadiertruppe würdig vertreten.

Verfasser:

Florian Wagner, Bundeswehr

 

Foto:

Bundeswehr: Die Vertreter der Panzerbrigade 12 sowie der Patenverbände vor dem
Schützenpanzer PUMA

 

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