Regen: Nachwuchswerbung wird am Standort Regen nach wie vor groß geschrieben. Nach dem Motto die besten Eindrücke sind immer die persönlichen, hat das Panzergrenadierbataillon 112 im Zusammenarbeit mit den Karriereberatungsbüros Deggendorf sowie Regensburg und dem Karrierecenter München zu den Tagen der Schulen eingeladen. An vier Tagen hatten mehr 1000 Schüler die Gelegenheit genutzt, um die Bundeswehr aus nächster Nähe kennen zu lernen. Sie kamen dabei nicht nur aus dem Landkreis Regen. Auch Schüler von der Wirtschaftsschule Waldmünchen, der Mittelschule Osterhofen oder der Mittelschule Kirchroth waren vertreten. „ Der gesamte ostbayerische Raum war vertreten“, bestätigt Hauptfeldwebel Johannes Händlmayer, der Personalfeldwebel des Bataillons.

Nach der Begrüßung und einem kurzen Eingangsreferat durch den S3StOffz des Bataillons Major Lars Birner wurde den Teilnehmern ein umfangreiches und informatives Programm geboten. Leutnant David Fach, Zugführer der 3. Kompanie, hatte mit seinen Soldaten drei Stationen dafür vorbereitet. Am Informationsstand des Karrierecenter München zeigten die Berater der Büros Deggendorf und Regensburg unter Führung von Regierungsamtmann Jürgen Köppl die verschiedenen Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr auf. Dass die Bundeswehr nicht nur „Kämpfer“ benötigt, wurde den Schülerinnen und Schülern am Infostand verdeutlicht. Auch wurde zahlreiches Informationsmaterial an die Interessierten verteilt. Nachdem sich die Schüler informiert hatten, wurde ihnen bei der statischen Waffenschau, Waffen und Großgerät des Bataillons gezeigt. Bei der letzten Station, der dynamischen Vorführung, wurde deutlich was moderne Infanterie, insbesondere die Panzergrenadiere leisten können. Besonders begeisterte die Schüler die Möglichkeit, einen Panzer auch mal von innen zu inspizieren oder hinaufzuklettern.

Und nach einem abwechslungsreichen Vormittag war im Speisesaal das Mittagessen hergerichtet. Es gab Schnitzel mit Pommes.

Die Realität hat gezeigt, dass das Hauptziel, die Tage der Schulen durchzuführen erreicht wurde. „Wir wollten den Schülern vermitteln, wie es bei der Bundeswehr zugeht. Und das geht in der Kaserne besser als in einem Büro“, bestätigten Jürgen Köppel und Johannes Händlmayer. Und dass dies gelungen ist, bestätigen zahlreiche Schüler, die äußerten, dass sie durchaus Interesse an einer Karriere bei der Bundeswehr haben. Dass diese Tage der Schulen erfolgreich sein werden, davon sind die beiden Karriereberater Hauptfeldwebel Tobias Hanf und Stabsfeldwebel Michael Kostka überzeugt. An den vier Tagen wurden zahlreiche Visitenkarten verteilt, das lässt hoffen, dass man den einen oder anderen Schüler bei einem persönlichen Beratungsgespräch wieder sieht.

Bild: Schüler am Informationsstand der Karriereberatung

Quelle:  Krickl, Bundeswehr