Das Panzergrenadierbatallion 112 in Regen sieht trotz der Debatte um Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr derzeit keine Probleme bei der eigenen Einsatzbereitschaft. “Wir als Bodentruppen können die Anforderungen an Material, das von der Nato für die Nato Response Force gefordert wird, vollumfänglich erfüllen”, sagte Michael Torger, seit einem halben Jahr Bataillonskommandeur, im Gespräch mit der Heimatzeitung.

Allerdings sollen die 32 Schützenpanzer, die derzeit im Einsatz sind, ab 1. April 2016 durch das Modell Puma ersetzt werden. Regen ist das erste Panzergrenadierbataillon, das die neuen Modelle bekommt.

Zwar schwärmt Torger von der überlegenen Technik des Schützenpanzers Puma – jedoch findet der sich auch im Mängelbericht des Expertengutachtens. Die optische Zielerkennung funktioniert nicht optimal. Auch die Ersatzteilversorgung ist nicht sichergestellt. Die Experten raten deshalb, rasch Rahmenverträge abzuschließen, um die Lieferung von Ersatzteilen zu garantieren und Mängelrisiken zu minimieren.

 

Quelle: www.pnp.de