Eine Mannschaft des Stabes vom PzGrenBtl 112 stellt sich den Herausforderungen der Schweizer Berge

Bern / Regen: Vom 18. Mai bis 19. Mai war es wieder soweit. Es fand der 60. Schweizerische Zweitagemarsch, der sogenannte Berner Marsch statt. Dieser Marsch ist eine der größten Wander- und Marschveranstaltungen in der Schweiz und wird bereits seit 1960 durchgeführt. Neben den 10 km, 20 km, 30 km und 40 km Strecken am Samstag und Sonntag wurde dieses Jahr beim Jubiläumsmarsch zusätzlich ein Abendmarsch über 20 km angeboten. Diese Herausforderung gilt als gemeistert, wenn man die vorab gemeldeten Strecken an beiden Tagen in der vorgegebenen Zeit absolviert. Dass dies unter den besonderen Gegebenheiten der Schweiz sowohl eine körperliche Herausforderung, als auch ein besonderes Erlebnis ist, erklärt sich von selbst. Deshalb machten sich neun Bayerwald Grenadiere, angeführt von Hauptmann Riediger, auf den weiten Weg in die Schweiz. Dort angekommen galt es erst einmal das Quartier zu beziehen. Ganz militärisch waren die Unterkünfte in einem Luftschutzbunker, wie in der Schweiz üblich, bereits vorbereitet. So konnte man schnell seine persönliche Habe verstauen und sich auf die kommenden, fordernden Tage vorbereiten. Bei idealem Marschwetter, trocken und angenehme Temperaturen, startete man dann frühmorgens zum ersten Teil des Marsches. Dieser führte in einem Rundweg um die Stadt Bern und endete wieder beim Startpunkt, nahe des Stade de Suisse. Für das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durch diverse Verpflegungsstationen bestens gesorgt. Hier konnte man bei einer kurzen Pause ebenso mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen. Da der Berner Marsch zwar eine Marschveranstaltung der Schweiz ist aber hier Groß und Klein, Gruppen und Individualmarschierende, Zivilpersonen und Uniformierte, In- und Ausländer, kurz Alle, teilnehmen können, waren interessante Gespräche natürlich die Regel. Kaum war der erste Tag geschafft, galt es sich schon wieder auf den Zweiten vorzubereiten, denn frühmorgens galt es die selbe Streckenlänge wie am Vortag zu absolvieren. Auch dieser Teil des Marsches war landschaftlich und kulturell reizvoll, so dass die nun hier leicht erkennbaren Nachwirkungen des ersten Tages schnell vergessen waren. Als die Gruppe der Bayerwald Grenadiere geschlossen ins Ziel kam war die Freude natürlich groß und man konnte stolz auf das Erreichte zurückblicken. Nicht nur im Spiegel auf der Heimfahrt….

Quelle: Wagner, Bundeswehr

Foto: Ertl, Bundeswehr