Der gerade beendete Einsatz der Soldaten aus Regen in Afghanistan war der schwierigste in der 50-jährigen Geschichte des Batallions. Die Soldaten sind wieder zurück in der Kaserne – für Kommandeur Markus Kreitmayr eine Gelegenheit, in einem Pressegespräch Bilanz zu ziehen. Seine Kernaussage: „Wir können in Afghanistan viele große Erfolge aufweisen, das Land ist sicherer geworden.“

Doch gerade für die Soldaten aus Regen war dieser Einsatz eine schwere Prüfung: Im Februar wurden bei einem Anschlag drei Männer der Truppe getötet. Es geschah im eigentlich gesicherten Bereich, im eigenen Lager. Dort waren die Männer gerade mit der Wartung eines Panzers beschäftigt, als ein Afghane das Feuer auf sie eröffnete. „Das ist ein Teil des Kampfes der Aufständischen“, sagt der Regener Kommandeur dazu. „Wir dürfen nicht vergessen, dass es deren Ziel ist, unsere Moral und das Vertrauen zu unseren afghanischen Partnern zu zerstören.“ Deshalb galt: So schwer es den Männern auch gefallen sein mochte, von ihrem Auftrag und ihrer Arbeit ließen sie sich nicht abbringen.

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