Die mit der Unterbringung der zahlreichen Flüchtlinge verbundenen Herausforderungen haben mittlerweile auch die Bayerwaldgrenadiere aus Regen erreicht. Nach der Zusicherung der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), dass die Bundeswehr beim Umgang mit den Flüchtlingen Hilfe leistet, wurde ein Team aus Soldaten des Panzergrenadierbataillon 112 gebildet und in Rufbereitschaft versetzt.

Dieses Team bestehend aus 50 Soldaten und 11 Fahrzeugen wurde, nach Alarmierung am Vortag, am 18.09.2015 auf den Befehl der Panzerbrigade 12 aus Amberg hin, in Marsch gesetzt. Die Regener Grenadiere waren das Wochenende über und bis Montag den 21.09.2015 in der Gäuboden-Kaserne in Feldkirchen eingesetzt. Dort unterstützten die Soldaten bei der Errichtung einer vorrübergehenden Zeltstadt für ca. 1500 Flüchtlinge zusammen mit Kameraden vom Sanitätslehrregiment aus Feldkirchen, dem Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen sowie dem Personal des Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes. Die Zelte in der Kaserne sollen in Zukunft durch Wohncontainer ersetzt werden, um die Flüchtlingsunterkünfte so „winterfest“ zu machen.

Die Soldaten errichteten während ihrer Zeit in der Gäuboden-Kaserne rund 300 Zelte und ca. 1700m Bauzaun. Trotz des hohen Arbeitspensums war die Stimmung der Soldaten gut. So berichtet der Führer des Teams der Bayerwaldgrenadiere, Oberleutnant Andreas Brandl: “ Die Soldaten sind hochmotiviert und wollen ihren Beitrag leisten, besonders die Zusammenarbeit mit den zivilen und militärischen Partnern funktioniert gut.“

Oberstleutnant Michael Torger der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 112 ergänzt:

„ Die Soldaten haben eine wertvolle Arbeit geleistet, die jede Anstrengung wert ist. Ich bin stolz auf den gezeigten Einsatz der Bayerwaldgrenadiere!”