Sechs Monate hartes Training der Regener Soldaten für den Erfolg

In der Woche vom 23. bis zum 26. Februar ist es endlich wieder soweit. Erstmals seit 2012 finden die Internationalen Divisionsskimeisterschaften der 10. Panzerdivision wieder am Arber statt. Ausgetragen werden Bewerbe in den Disziplinen Skitourenwettkampf, Riesenslalom, Biathlon sowie in der Königsdisziplin Militärpatrouille. Erwartet werden rund 600 Teilnehmer, darunter Sportler aus der Schweiz, Rumänien, Bulgarien, Slowenien, dem Baltikum, Polen und der Slowakei.
Auch zahlreiche Reservisten gehen an den Start. Austragungsstätten sind das Hohenzollern-Skistadion und das alpine Skigebiet am Arber. Starten in den Einzeldisziplinen wie Biathlon und Riesenslalom viele Spezialisten, bestehen die Mannschaften der Militärpatrouille aus Sportlern verschiedenster Couloir. Von einem harten Training in den letzten Wochen berichtet der Verantwortliche des Sportzuges des Panzergrenadierbataillons 112, Hauptfeldwebel Martin Mühlbauer aus Bad Kötzting. „Mit dem Gesamtablauf sind wir ganz zufrieden, die Mannschaft zieht an einem Strang und der Teamgeist ist bei jeder Trainingseinheit zu spüren,“ so der im Biathlon- und Skisport erfahrene Trainer und Führer der Regener Mannschaft.
Neben ihm befinden sich Biathleten, Crossläufer und Turner in der Mannschaft. Für nicht wenige unter ihnen sind es die ersten Wettkämpfe. Bereits im Oktober wurde mit langen Trainingseinheiten von zwei bis drei Stunden täglich sowie gezieltem Training im Kraftraum des Bataillons der Grundstock gelegt. Die Militärpatrouille genießt im Training oberste Priorität. Sie gilt als äußerst trainingsintensiv und hart, da hier verschiedene Disziplinen, sowohl konditioneller als auch technischer Art, zu absolvieren sind. So müssen die Athleten auf einer Distanz von zehn Kilometern auf Tourenskiern Stationen wie Zielwurf mit Übungshandgranaten, Schießen unter Belastung und Verwundetentransport absolvieren. Um dies zu meistern sind Teamgeist, körperliche Leistungs- und Leidensfähigkeit gefragt. „Es müssen nicht ausschließlich Skisportler in der Militärpatrouille starten“, sagt Mühlbauer. Er weiß die großartige Unterstützung des Kommandeurs der Regener Grenadiere, Oberstleutnant Michael Torger, sehr zu schätzen. Da der Wintersport bei den 112ern Tradition hat, der Winterkampf fester Bestandteil der militärischen Ausbildung ist und man 2015 Lokalmatador ist, ist es natürlich eine Frage der Ehre, eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen. Einer aus der Truppe ist Hauptgefreiter Patrick Pirhala aus Kulmbach, zum zweiten Mal bei den IDSM mit am Start. Der Hilfsausbilder in der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie sieht das Training und die Teilnahme an den Wettkämpfen als optimale Kombination von Arbeit, Auftrag und Hobby. Auch dies war für ihn ein Grund, sich für die Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes zu entscheiden.
Zur Zeit befinden sich die Regener Wettkämpfer in der „heißen“ Phase der Vorbereitung, sie komplettieren ihren Trainingsplan mit täglichem Komplextraining, Intervalltraining und ausgiebigen Langlaufeinheiten. „Wir genießen langsam Wettkampfatmosphäre und freuen uns schon auf die Internationalen Divisionsskimeisterschaften, es wird langsam Zeit“, so Mühlbauer.  

Quelle : pnp.de