Erstmalig führte der Kommandeur der „Bayerwaldgrenadiere“ Oberstleutnant Falko Dreher eine Klausurtagung mit seinen Führungskräften durch. Als Tagungsort diente das ehrwürdige Schloss Ludwigsthal in Lindberg.

Klausurtagungen dienen der Koordinierung aller Kompanien und Stabsabteilungen des Bataillons und sind wichtige Teambuilding-Maßnahmen. Die Tagung stand aber auch unter dem Schatten aktueller sicherheitspolitischer Veränderungen, welche die Bayerwaldgrenadiere vor neue Herausforderungen stellen. Welche Maßnahmen sind nun für die Ausbildung im Bataillon zu treffen? Welche Konsequenzen ergeben sich dadurch für die weitere Jahresplanung? Das Panzergrenadierbataillon 112 stellt Kräfte für die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) im Rahmen der NATO Response Force (NRF) und hat somit eine besonders hohe Einsatzbereitschaft. Wie kann diese auch in Zukunft auf höchstem Niveau gehalten werden? Wo gibt es noch Verbesserungspotential? Diese und viele weitere Fragen konnten auf der Tagung vertieft werden.

Oberstleutnant Dreher schwor seine Soldaten auf die neue Situation unter Einordnung der veränderten Lage im sicherheitspolitischen Umfeld ein. „Nach dem Wegfall der Corona-Amtshilfe und der Rückkehr aller Männer und Frauen des Bataillons aus Einsätzen in Mali haben wir wieder alle unsere Kräfte zur Verfügung. Nun werden wir uns weiter auf hochintensives Gefecht unter widrigsten Bedingungen vorbereiten“, so Dreher.

Da die Veranstaltung ein voller Erfolg war, werden Klausurtagungen des Bataillons nun regelmäßig stattfinden. Um die Bindung an die Paten- und Partnergemeinden nach langer Corona-Pause wieder zu stärken, ist beabsichtigt, die Tagungen in Zukunft an wechselnden Orten im Landkreis Regen durchzuführen.

Quelle: Bertrams, Bundeswehr

Foto: Kriha, Bundeswehr