Regen. Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. Bei herrlichem, sonnigem Herbstwetter begrüßte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jan Mirko Schmidt die Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Panzergrenadierbataillons 112 anlässlich des Quartalsappells. Oberstleutnant Schmidt ließ in seinen einleitenden Worten die Geschehnisse der ersten fünf Monate seiner Zeit als Bataillonskommandeur Revue passieren. Der Tag der offenen Tür mit dem Ehemaligentreffen und die Tage der Schulen im Juni waren die ersten Großvorhaben, die der Verband unter seiner Regie durchführte. Auf die durchweg positive Resonanz, sowohl seitens der übergeordneten Führung, aus Politik und Öffentlichkeit, aber auch von den unterstellten Soldaten ist Oberstleutnant Schmidt besonders stolz. Kurz darauf galt es mit dem Wechsel des Kompaniechefs der 1./PzGrenBtl 112 die Verantwortung für die Stabs- und Versorgungskompanie neu zu delegieren. Seitdem führt Hauptmann Gerhardt diese. Aber nicht nur öffentlichkeitswirksame Hochwertaufgaben waren zu erledigen. Auch die Übergabe der Personalverantwortung für die Mannschaften an das Bundesamt für das Personalmanagement in Köln war für die Personalabteilung mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Aber auch dieser „Kraftakt“ wurde mit einem vorbildlichen Ergebnis abgeschlossen. Parallel dazu wurde weiterhin die Nachwuchsgewinnung aktiv betrieben, bestes Beispiel sind hier neben den bereits erwähnten Tagen der Schulen die beiden „Edelweiß Camps“, die im August durchgeführt wurden. Nicht zu kurz kommen dürfen allerdings Gefechtsdienst und taktische Weiterbildung. Mit der Brigaderahmenübung Frankendolch sowie diversen, internen Schießen und Weiterbildungen kam man auch dieser Pflicht nach. Diese Ausbildungen stellen wesentliche und richtungsgebende Schwerpunkte dar. Weiterhin lobte Oberstleutnant Schmidt alle Soldaten, die sich freiwillig im außerdienstlichen Bereich bei diversen sportlichen Aktivitäten herausheben. So haben Soldaten des Bataillons bei den Invictous Games, bei diversen Marathonläufen, beim Tough Mudder Lauf oder wie am vergangenen Wochenende beim Arberland Ultratrail in Bodenmais teilgenommen und ihre persönliche Fitness, mit sehr ansprechenden Leistungen, unter Beweis gestellt. „Die restlichen Monate des schon fortgeschrittenen Kalenderjahres werden weiterhin fordernd bleiben“, so Oberstleutnant Schmidt. Schwerpunkt bleibt die Ausbildung und taktische Weiterbildung, die standortgebunden aber auch überörtlich durchgeführt werden wird. Weiterhin binden die Vorbereitungen für die Verlegung der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie 112 nach CHAM viel Personal und Material. Diese wird im I. Quartal 2017 stattfinden. Der Bataillonsappell stand aber auch im Zeichen der Verabschiedung und Auszeichnung verdienter, langjähriger Soldaten des Bataillons. Aufgrund vorbildlicher Pflichterfüllung erhielten Stabsunteroffizier Florian Hochmuth, Oberfeldwebel Emanuel Griesbeck und Hauptfeldwebel Florian Baumgartner eine Förmliche Anerkennung. Stabsunteroffizier Daniel Gruhler wurde zum Feldwebel befördert. Feldwebel Jan Gebauer zum Oberfeldwebel. Oberfeldwebel Daniel Stangl zum Hauptfeldwebel. Des Weiteren wurde den folgenden, langjährigen und verdienten Angehörigen des Bataillons eine Ehrennadel verliehen, um ihre besonderen Verdienste um das Bataillon zu würdigen. Stabsgefreite Anita Träger, Stabsgefreiter Stefan Dippel, Stabsunteroffizier Sebastian Schels und Hauptmann Hans Brandel erhielten die Auszeichnung in Bronze und Silber. Hauptfeldwebel Patrick Friedel in Gold. Er war seit 2003 Angehöriger des Bataillons. Für ihren weiteren Werdegang wünschte ihnen Oberstleutnant Schmidt alles erdenklich Gute. Zum Abschluss des Appells dankte der Kommandeur noch einmal allen Angehörigen des Panzergrenadierbataillons 112 für ihre gezeigte Kameradschaft und Loyalität und beendete mit dem Schlachtruf der Bayerwaldgrenadiere diesen Quartalsappell und lud zu dem im Anschluss stattfindenden Gottesdienst am Ehrenmal ein.

Quelle: Wagner, Bundeswehr