Der 18. Februar ist für das Panzergrenadierbataillon 112 jedes Jahr ein schmerzliches Datum. An der Gedenkstätte in der Kaserne konnte in diesem Jahr wieder mit Gästen den gefallenen und verstorbenen Kameraden des Panzergrenadierbataillons 112 gedacht werden. Im letzten Jahr war dieses Gedenken nur mit einer Online-Andacht möglich und die Kranzniederlegung fand im kleinen Kreis und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

In diesem Jahr konnte das Panzergrenadierbataillon 112 wieder die Angehörigen, unter strengen Hygieneauflagen einladen. In seiner Ansprache begrüßte Oberstleutnant Falko Dreher, der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 112, die teilweise von weither angereisten Angehörigen und Gäste. Er betonte in seiner Ansprache noch einmal ausdrücklich, welchen Stellenwert die Kameradschaft für die Soldaten darstellt. Bei der Bundeswehr wachsen vorher Fremde zu einer Gemeinschaft zusammen. In diesem Sinne schloss seine Rede auch mit dem Musikstück „Band of Brother“.

Nach der Andacht von Militärpfarrer Johannes Beszynski verlas Oberleutnant Sebastian Sigl die Namen der gefallenen und verstorbenen Soldaten, die in der über 65-jährigen Geschichte des Panzergrenadierbataillons ums Leben kamen. Die Stille wurde nur von dem Glockenschlag nach jedem Namen unterbrochen.

Abschließend legte Oberstleutnant Falko Dreher gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins 18. Februar, Oberstleutnant a. D. Günther Arend, dem Bezirksgeschäftsführer des Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Walter Stierstorfer und Stabsfeldwebel Dirk Meyer-Schumann von der Soldaten- und Veteranenstiftung vier Gedenkkränze zum Gedenken an die verstorbenen nieder. Mit dem Musikstück „Der gute Kamerad“, das von Stabsfeldwebel Marinus Wagner vom Gebirgsmusikkorps mit seiner Trompete gespielt wurde endete die Gedenkfeier. Ein herzliches Vergelt´s Gott für die Kranzspender: Förderverein 18. Februar, Freundeskreis der Panzergrendiere, Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge und Soldaten- und Veteranenstiftung.

Bericht:        Stephan Schwarzmeier

Foto:            Benjamin Sageder