Der Ministerpräsident auf Stippvisite bei den Hochwasser-Helfern

 (PNP) Regen/Deggendorf. Die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen wussten genau, was zu tun ist. Nachdem die leistungsstarke Truppe um Oberleutnant Johannes Klein in der vorletzten Woche unter größter Kraftanstrengung bei der Bekämpfung des Hochwassers in Passau angepackt hatte, bewährten sich die Grenadiere aus dem Bayerwald auch in der vergangenen Woche an der Hochwasserfront in Deggendorf. Die Handgriffe saßen, jeder der Soldaten wusste, was zu tun ist. Dass die motivierten Panzergrenadiere aus Regen dieser Aufgabe aus ganzen Herzen nachgingen, merkte man deutlich.

Der Kommandeur des Verbandes, Oberstleutnant Heiko Diehl, sprach hierbei von “einer besonderen Verantwortung für unsere Nachbarn vor der Haustür”. Solidarität und Verantwortung füreinander seien in Niederbayern schon immer wichtiger Faktor des Zusammenlebens. Wer in diesen Tagen mit Menschen in der Hochwasserregion Deggendorf spricht, kann erahnen, welch wichtige Rolle die zivilen und behördlichen Hilfskräfte für die Bevölkerung spielen. Dabei kennen einige der helfenden Soldaten das Gefühl sehr gut, wenn Keller durch Hochwasser volllaufen und geliebter Besitz nicht mehr brauchbar ist. Die Soldaten kämpften dabei Seite an Seite mit zivilen Schutzkräften gegen die Flut und ihre Folgeschäden.

Nachdem sich der Bundespräsident und der bayerische Ministerpräsident selbst ein Bild von der schwierigen Lage in Deggendorf gemacht hatten, traten die Regener Soldaten den Rückmarsch an ihren Standort an, um sich hier weiter auf die neuen Herausforderungen wie dem bevorstehenden Auslandseinsatz in Afghanistan, vorzubereiten.