Am 12.07.2019 fand der Quartalsappell des Panzergrenadierbataillons 112 in der Bayerwaldkaserne statt. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Germar Lacher ging in seinem Rückblick auf eine Reihe von Ereignissen und Ausbildungshöhepunkten des zurückliegenden Quartals ein und verabschiedete verdiente Kameraden. In den vergangenen Monaten hat die 1. Kompanie die Gefechtsstandausbildung intensiviert und somit die Grundlagen für die Führungsfähigkeit des Panzergrenadierbataillons 112 im Gefecht geschaffen. Höhepunkt dieses Ausbildungsabschnittes war eine freilaufende Übung, in der die vertieften Handlungsabläufe praktisch umgesetzt werden konnten. Aber auch die Kampfkompanien konnten, durch die Intensivierung des Gefechtsdienstes, die Schwerpunktsetzung des Bataillonskommandeurs umsetzen und wichtige Ausbildungsabschnitte im scharfen Schuss auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr erfolgreich beenden. In der 3./Panzergrenadierbataillon 112 fand in den letzten sechs Monaten die Feldwebelanwärterausbildung für das gesamte deutsche Heer statt. Auch dieser Auftrag, der ein Schwerpunkt für das Panzergrenadierbataillon 112 darstellte, konnte mit Bravour abgeschlossen werden. Die 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 112 sammelte während des zweiwöchigen Übungsdurchganges im Schießübungszentrum in Munster wichtige Erfahrungen auf allen Ebenen. Gerade die Befehlsgebung vor und während eines Gefechts ist ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Auftragserfüllung. Hier konnten sich die Führer der Kompanie intensiv schulen und die gewonnenen Erfahrungen verinnerlichen. Durch persönliches Engagement und Einsatzwillen konnten immer wieder Erfolge in den einzelnen Übungsabschnitten erzielt werden und somit der Aufenthalt im Schießübungszentrum erfolgreich abgeschlossen werden. Durch die Einführung eines neuen Grundausbildungskonzeptes, die einen höheren Anteil an Sportausbildung beinhaltet, steht auch die Ausbildungs- und Unterstützungskompanie in Cham vor einer neuen Herausforderung. Die Planungen für das neue Konzept wurden mit hohem Sachverstand angegangen. Das körperliche Leistungsfähigkeit aber nicht nur in der Allgemeinen Grundausbildung eine wichtige Rolle spielt, sondern auch für die Auftragserfüllung von hoher Bedeutung ist, stellte Oberstleutnant Lacher in seiner Rede klar. Er forderte alle Soldaten des Bataillons auf, regelmäßig zu trainieren, um so einen hohen Fitnessgrad zu erreichen. Auch bei der Veranstaltung “Tag der Bundeswehr” in Cham leistete das Panzergrenadierbataillon 112 einen erheblichen Beitrag für die erfolgreiche Durchführung und konnte sich hervorragend repräsentieren. Beim Ausblick auf die kommenden Herausforderungen, stellte Oberstleutnant Lacher den Brigadesommerwettkampf und die Brigadeübung “Grantiger Löwe” heraus. Neben dem organisatorischen Aufwand der Durchführung des Sommerbiathlons und der Militärpatrouille, sind gerade im sportlichen Bereich die Soldaten des Bataillons gefordert, um sich mit den Mannschaften aller Brigadeverbände zu messen. Ende September wird dann das Bataillon an der Brigadeübung “Grantiger Löwe” teilnehmen, bei der die Schießausbildung am Truppenübungsplatz Grafenwöhr und die Gefechtsstandübung in Wildflecken den Schwerpunkt darstellen wird. Am Ende des Appells wurden verdiente Soldaten ausgezeichnet und verabschiedet. Stabsfeldwebel Schlappe und Hauptmann Hewel erhielten wegen vorbildlicher Pflichterfüllung eine Förmliche Anerkennung. Mit Oberstabsgefreiter Klingauf, Hauptfeldwebel Hilbert, Stabsfeldwebel Birkeneder und Hauptmann Lay verlassen vier langjährige, äußerst verdiente und einsatzerfahrene Soldaten das Panzergrenadierbataillon 112. Außerdem wurde in diesem Quartal Frau Evi Eismann verabschiedet, die sich in den letzten Jahrzehnten durch ihr hohes persönliches Engagement im Bundeswehrsozialwerk verdient gemacht hat. Bei einem anschließenden Empfang in der Offizierheimgesellschaft klang dieser Appell in kameradschaftlicher Runde aus.

Quelle: Annalena Schmid, Bundeswehr