Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn zu Besuch bei den Regener Grenadieren.

Dass der Juli bereits bald traditionell „heiße Wochen“ vor der wohlverdienten Urlaubsphase mit sich bringt, ist Kommandeur Oberstleutnant Germar Lacher und seinen Grenadieren wohl bekannt. Technische Materialprüfung, Tage der Schulen, Brigadesommerwettkampf, Bataillonssportfest und das Pichelsteinerfest der Stadt Regen sind bereits fest in der Jahresplanung verankert. Doch für 2019 stand noch ein besonderer Besuch im Dienstplan. Die Bundesministerin der Verteidigung wollte die Regener Grenadiere im Zuge ihrer Sommerreise besuchen. Doch dann sorgte die Europapolitik bekanntermaßen auch hier für eine kurzfristige Überraschung. Anstatt der ehemaligen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn die Regener Grenadiere. Ihn begleiteten die Mitglieder des deutschen Bundestages, Dr. Reinhard Brandl und Alois Rainer. Weiterhin wohnten Landrätin Rita Röhrl und Bürgermeisterin Ilse Oswald dem Besuch bei. Da der Juli, wie bereits angesprochen, das Panzergrenadierbataillon 112 auf den verschiedensten Fronten fordert, war auch schnell der passende Rahmen gefunden, um Thomas Silberhorn die bestmögliche Gelegenheit zu bieten, sich von den Leistungen aber auch den Herausforderungen der Soldatinnen und Soldaten vor Ort zu überzeugen. Nach einer kurzen Begrüßung und einem „Vieraugengespräch“ mit Kommandeur Lacher besichtigte man den Gedenkplatz des Bataillons bevor man zu der statischen Waffenschau verlegte, die für die parallel stattfindenden „Tage der Schulen“ aufgebaut war. Hier konnte er vor Ort mit den Soldaten über die unterschiedlichsten Aspekte des im täglichen Dienstgeschäfts reden. Natürlich war der Schützenpanzer PUMA das Thema „Nummer 1“. Trotz aller bekannten Herausforderungen waren sich alle einig, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Puma zum Erfolg zu führen. „Wir müssen auf den Hof damit und jetzt muss die Industrie liefern“, so die fordernden Worte von Silberhorn. Dass der Parlamentarische Staatssekretär großes Interesse an der Fachexpertise der Mannschaftssoldaten hatte war ein überaus positiver Aspekt, der allen schnell klar wurde als der Parlamentarische Staatssekretär detailliert und fachkundig über das Gewehr G36 sowie diverse andere, kleinere Ausrüstungsgegenstände mit den Regener Grenadieren diskutierte. Die nahbare Art des „zweiten Mannes“ hinter der neuen Bundesverteidigungsministerin kam bei den Soldatinnen und Soldaten sehr gut an. Nach der statischen Waffenschau gab es noch eine Gesprächsrunde mit dem Führungspersonal sowie den Vertrauenspersonen des Panzergrenadierbataillons 112. Auch hier war viel Positives zu erfahren. Rund 32 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren in den Standort Regen investiert werden. Insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und –modernisierung. Dies beendete den rundum gelungenen Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhorn. Doch wie bereits angesprochen, es herrscht noch keine Ruhe. Oberstleutnant Germar Lacher und seine Grenadiere widmen sich der nächsten Herausforderung.

Verfasser: Florian Wagner

Bild: Kevin Wittenzellner