(PNP Online) “Ein gelungenes Beispiel für eine zivil-militärische Zusammenarbeit, von der alle profitieren”, so hat Michael Brod, Präsident der Wehrbereichsverwaltung Süd, den neuen Aufzug an der Arber-Bergstation bezeichnet, der am Mittwoch eröffnet worden ist.

 Das 1,1 Millionen-Projekt sorgt für eine barrierefreie Verbindung zwischen der Bergstation und der rund 20 Höhenmeter tiefer liegenden Eisensteiner Hütt’n, in der sich auch das höchstgelegene Standesamt Niederbayerns befindet. In diesem Bereich befindet sich auch der Eingang zu dem Schrägaufzug, den die Bundeswehrsoldaten des Abgesetzten Technischen Zuges 133 nutzen, um ihre Radarstellung auf dem Arbergipfel zu erreichen. Bislang mussten alle Fußgänger auf einem steilen, im Winter häufig glatten und auch von Skifahrern genutzten Weg den Höhenunterschied überwinden. Ein großes Problem für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer oder auch den Materialtransport der Soldaten.

In Zusammenarbeit zwischen der Arberbergbahn und der Bundeswehr wurde nun ein gläserner Aufzug gebaut, den man von der Bergstation bequem über einen Steg erreicht und durch einen Stollen wieder verlässt, der unmittelbar vor der Terrasse der Eisensteiner Hütt’n endet. Bei der Eröffnung betonte auch Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern, der “Hausherr” am Arber, den Nutzen der Anlage sowohl für die Bundeswehr als auch für die Arberbesucher. Divisionskommandeur Generalmajor Erhard Bühler und Landrat Michael Adam würdigten insbesondere das seit Jahrzehnten andauernde Engagement des Hauses Hohenzollern am Arber. − rz

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