Rundum gelungener Jahresabschluss der Regener Grenadiere

Regen. Am vergangenen Donnerstag begrüßte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Heiko Diehl die Soldatinnen und Soldaten, Ehrengäste des Bataillons, die zivilen Mitarbeiter des Panzergrenadierbataillons 112 und die Gäste der zu verabschiedenden Offiziere anlässlich des Jahresabschlussappells. Bei seiner eingehenden und persönlichen Rede ließ der Kommandeur das fordernde Jahr Revue passieren. Mit den Internationalen Divisionsskimeisterschaften im Februar, dem Truppenübungsplatzaufenthalt in Munster mit dem Durchgang im Schießübungszentrum des Heeres im März sowie dem Truppenübungsplatzaufenthalt in Bergen im Juli 2012 war die erste Jahreshälfte geprägt mit der Durchführung von Hochwertaufträgen. Aber auch die anschließenden Monate vergingen wie im Fluge. Bei der Durchführung des Gefechtsschießens verbundener Kräfte für die Internationale Lehrübung des Deutschen Heeres, von September bis Oktober 2012 fand das Bataillon weiter zu einem klasse Team  zueinander, so dass durchgehend ein ausgezeichnetes Bild des Verbandes gegenüber der militärischen Führung deutlich gemacht werden konnte. Nicht vergessen werden darf hier auch der weiterhin anhaltende Afghanistaneinsatz von rund 30 Soldaten des Bataillons. Sie werden von allen hoffnungsvoll Anfang 2013 zurückerwartet. Der Dank und die Anerkennung durch ihren Kommandeur sind den Regener Grenadieren gewiss. Aber auch das bevorstehende Jahr 2013 wird wieder mit Herausforderungen aufwarten. Die Auslandsgestellung des Großteils des Bataillons und die damit einhergehenden Vorbereitungen werden den Schwerpunkt in diesem Kalenderjahr bilden. Für die erfahrenen Soldaten des Bataillons ist dies Anhaltspunkt genug, um sich auf die bevorstehenden Herausforderungen einzustellen. „Aber ein gut aufgestelltes, tolles und professionelles Bataillon, wie wir es sind, wird auch diese Herausforderungen uneingeschränkt meistern“, so Diehl. Im weiteren Verlauf des Appells wurden wiederum verdiente Kameraden ausgezeichnet. So wurde der Stabsunteroffizier Heiko Gurski zum Feldwebel, die Feldwebel Adrian Burson, Alexander Andreevski und Andreas Nevian zum Oberfeldwebel sowie Oberfeldwebel Michael Kaml zum Hauptfeldwebel der Reserve befördert. Auch verließen wieder verdiente Kameraden das Bataillon. Allen voran der Kompaniechef der 2./PzGrenBtl 112, Hauptmann Steve Lisch. Er verlässt das Bataillon nach fünf Jahren Dienstzeit, um seinen neuen Dienstposten in Letzlingen als Ausbildungsoffizier anzutreten. Für die Würdigung seiner besonderen Dienste um das Bataillon erhielt er die Bataillonsehrennadel in Silber. Sein Nachfolger ist Hauptmann Johannes Rödler. Hauptmann Rödler ist ausgebildeter Panzergrenadieroffizier und Diplom-Kaufmann. Er hat an der Universität der Bundeswehr in München Wirtschafts- und Organisationswissenschaften studiert. Zuletzt führte Hauptmann Rödler die Simulatorengruppe des Standortes und war bis vor kurzem mit dem Bataillon im Afghanistaneinsatz. Weiterhin erhielten der Hauptgefreite Christian Schrönghammer, der Stabsgefreite Lothar Biebl, die Oberstabsgefreiten Maik Oheim und Stefan Berier, der Unteroffizier Tobias Schmid, der Stabsunteroffizier Christian Trum, die Oberfeldwebel Sebastian Busch, Ulrich Jakob und Nicole Stricker,  die Hauptfeldwebel Markus Kaspar, Matthias Lex, Marco Schreiter und Martin Fuchs, der Stabsfeldwebel Christian Köppe sowie Hauptmann Wolfgang Nöhmeier eine Auszeichnung für ihre treu geleisteten Dienste. Nach Beendigung des Appells fand der Abschluss des Jahres 2012 beim Gottesdienst seinen besinnlichen Teil, der von Pastoralreferent Hans Rückerl zelebriert wurde. Das besondere Highlight des Tages war aber die Weihnachtsfeier des Bataillons. Mit Hilfe der Patengemeinden, Vereinsabordnungen und der Angehöriger des Fördervereins 18.Februar e.V., konnte ein Weihnachtsmarkt organisiert werden, der einen wirklich krönenden Abschluss für dieses ereignisreiche Jahr bot. Der ausdrückliche Dank von Oberstleutnant Heiko Diehl galt hier den Organisatoren, allen voran Herrn Oberstabsfeldwebel Erich Krickl sowie allen Gönnern und Helfern. Mit Glühwein, Cocktails, Bratwurst und Gulaschsuppe klang dieser Abend und das Jahr 2012 harmonisch und kameradschaftlich aus, so dass man stolz auf das Erreichte und Gemeisterte zurücksehen kann und mit neuer Kraft den zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen entgegentreten wird.