Großer Zapfenstreich in Amberg

Amberg/Regen. Mit einem Großen Zapfenstreich auf dem Stadtplatz von Amberg ist der Abschied der Brigade 12 aus Amberg begangen worden. Im Fackelschein marschierten die Soldaten der Panzerbrigade 12 Oberpfalz und das Heeresmusikkorps aus Veitshöchheim auf dem Stadtlatz in Amberg auf. Begleitet von den Soldaten des Regener Panzergrenadierbataillons 112. Allein mit den Fackeln, die die Regener Soldaten trugen, war der Platz erhellt. Kommandiert wurde der Große Zapfenstreich, das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr, vom Regener Kommandeur Oberstleutnant Jan Mirko Schmidt. In Kürze wird Cham die neue militärische Heimat der Panzerbrigade 12 werden. In Amberg wird damit eine gut 300-jährige Geschichte als Garnisonsstadt zu Regener Soldaten begleiten den Brigade-Abschied Ende gehen. Der Abschied von Amberg ist ein Schritt, der für viele, vor allem für Soldaten, die schon lange mit der Brigade in Amberg verbunden sind, auch mit einer ordentlichen Portion Wehmut verbunden ist. Führer desGroßen Zapfenstreiches war Oberstleutnant Jan Mirko Schmidt, der Bataillonskommandeur des Panzergrenadierbataillons 112, der im Anschluss an die Serenade die Formation stillstehen ließ. Es folgte der eigentliche Große Zapfenstreich, der von einem Spielmannszug und einem Musikkorps gemeinsam ausgeführt wird, die von zwei Zügen unter Gewehr und von Fackelträgern begleitet werden. Bei Dunkelheit, beleuchtet nur von den Fackeln der Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112, ist eine einzigartige Stimmung entstanden.

Quelle: Bayerwald Bote v. 10.03.2018