Regen. Zweifellos war er wieder ein echter Höhepunkt des Regener Faschings – der Ball der Unteroffizierheimgesellschaft (UHG). Der Faltersaal war bis auf den letzten Platz besetzt; ein kalt-warmes Buffet der Spitzenklasse, das wirklich jeden Gaumen verwöhnte, und ein Musikreigen von Rock bis Polka, der für eine volle Tanzfläche sorgte und die Kalorien wieder purzeln ließ, machten den Ball zu einem echten Faschingsvergnügen. Der Falter-Saal ist ja nach dem Motto des diesjährigen Faschings “Narrisch um die Welt” äußerst gelungen dekoriert, aber die Verantwortlichen der UHG setzten noch einen drauf. Bis ins kleinste Detail wurde das Motto liebevoll umgesetzt. So fanden die Gäste unter anderem auf ihren schön gedeckten Tischen kleine Schokoladenflieger für ihre Reise vor. Im Nebenraum wurde das festlich dekorierte Buffet von einem beleuchteten Weltraumbild der Mutter Erde gekrönt. Martin Urbanek, Marco Grünthal und Chefkoch Christian Feil hatten bereits im Vorfeld unter der erfahrenen Leitung von Hans Hauf ganze Arbeit geleistet. Hans Hauf betonte dabei besonders die: “herzliche und hilfreiche Zusammenarbeit” mit Elisabeth Falter. Narrisch um die Welt, so sei das Motto des diesjährigen Faschings in Regen und narrisch freue er sich zahlreiche Ehrengäste im voll besetzten Saal begrüßen zu dürfen, so der 1. Vorsitzende der UHG Regen, Stabsfeldwebel Alfred Rosenauer bei der Eröffnung. So begrüßte er namentlich: den Kommandeur des Regener Panzergrenadierbataillons 112, Oberstleutnant Jan-Mirco Schmidt, sowie einen seiner Vorgänger, Oberst Markus Kreitmayr; Regens 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald, für alle anwesenden Bürgermeister; Landrat Michael Adam; den Bundestagsabgeordneten Alois Rainer; die Ehrenmitglieder der UHG: Otto Probst, Alois Weber und Kurt Pretsch; Pfarrer Andreas Artinger sowie zahlreiche Stadträte und eine starke Abordnung der Narregenia. Garnisonsbürgermeisterin Ilse Oswald erinnerte in ihrem Grußwort an die kürzlich erhaltene Auszeichnung für das gute Miteinander von Bundeswehr und Gesellschaft in der Region. Sie betonte: “Unser traditioneller Ball der Unteroffiziere ist dafür ein schönes Beispiel!” Für den sichtlich gut gelaunten Oberstleutnant Jan-Mirco Schmidt war der diesjährige Faschingsball eine Premiere. Ihm sei durchaus bewusst, dass nur noch sein Grußwort zwischen den hungrigen Gästen und dem Buffet stehe und darum fasste er sich ganz kurz. Er freue sich über eine “äußerst lebendige UHG” im Standort und wünschte guten Appetit. Die verlockenden Düfte der Speisen schwebten bereits im Raum und steigerten die Erwartungshaltung der Gäste. Dann endlich öffneten sich die Türen zum Nebenraum. Den Gästen war die Vorfreude deutlich anzumerken als sie das Buffet im Sturm eroberten. Bei all den Köstlichkeiten den Überblick zu finden und sich zu entscheiden, war dabei alles andere als leicht. Hier ein kleiner Blick in die Speisekarte: Das Vorspeisenbuffet erstreckte sich von “heimischen Köstlichkeiten” über “Asiatisch fein” und “Finger Food” bis hin zu “aus Meer und Fluss.” Bei den Hauptgerichten war sicherlich für jeden Gaumen etwas dabei: Von “Gyros” über “Schweinefilet in Zwiebel-Bier-Sauce”, “Roastbeef in Honig-Rosmarinmarinade” und “Hähnchenbrustfilet in thailändischer Curry-Kokossauce” bis hin zu “Hirschrücken in Pflaumensauce” und “Seehecht auf andalusische Art” reichte das Angebot. Auch an die Vegetarier wurde gedacht. Sie lockte eine “Gemüse-Paella”.

Doch mit dieser Stärkung nicht genug. Als im Anschluss die Tische mit den Desserts: einem “Potpourri von verschiedenen Mousse und Cremes”, “hausgemachten Pralinen und Törtchen” und “Kreationen von verschiedenen Eissorten” inclusive eines kleinen Feuerzaubers in den Saal getragen wurde, kam Traumschiff-Atmosphäre auf. Oberstleutnant Jan-Mirco Schmidt bedankte sich stilsicher bei den zahlreichen freiwilligen Helfern, bei den: Köchen, Ordonanzen, der Vorstandschaft der UHG und den Ehrengästen mit einem Getränk. Er holte sie alle kurzerhand auf die Bühne und stieß mit ihnen auf einen äußerst gelungenen Abend an.

Der “Verführung der süßen Art” konnte keiner widerstehen….

Pappsatt war es gar nicht so einfach, sich wieder zu erheben und zu tanzen. Doch die Kasplattnrocker halfen mit ihrem breit gefächerten Repertoire den Gästen ihren inneren Schweinehund zu besiegen und so war die Tanzfläche immer gut besucht und die frischen Kalorien purzelten wieder. − hau