Panzergrenadierbataillon 112 lud vom 09. – 11. November 2012 Soldatenfamilien zum Kennenlern-Wochenende ein

Das Panzergrenadierbataillon 112 hat derzeit 30 Soldaten im Einsatz in AFGHANISTAN und wird auch im nächsten Jahr mit Soldaten dort eingesetzt sein. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Familien schon vor dem Einsatz näher kennen lernen, um sich in der Zeit der Trennung gegenseitig unterstützen zu können. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Heiko Diehl und der Katholische Militärgeistliche Pastoralreferent Hans Rückerl luden die Angehörigen der Einsatzteilnehmer und die Soldaten des Bataillons mit deren Familien zu einem Wochenende ins FERIENHAUS LAMBACH ein. Hintergrund des Wochenendes war es, den Erfahrungsaustausch zwischen den Familien, der jetzt gerade im Einsatz befindlichen Soldaten und den Familien deren Soldaten nächstes Jahr gehen, zu fördern. Bei einer interessanten Vorstellungsrunde lernten sich die Familien näher kennen. Nach einem ausgiebigen Frühstück begannen die Referentinnen Frau Ingrid Metschl-Schmolke und Frau Ivonne Hemmert als Einstieg mit einem Rollenspiel, in dem Szenen aus dem Alltag einer Mutter deren Mann im Einsatz ist, gezeigt wurde. Alle waren sich einig, dass die dargestellte Situation so oder so ähnlich bei vielen schon einmal vorgekommen ist und man begann eine rege Diskussion. Hierbei konnten die „einsatzerfahrenen“ Frauen wertvolle Tipps und Ratschläge geben, wie man die zeitweise Trennung besser meistern kann. Den Nachmittag nutzten viele, um sich die schöne Gegend rund um den Osser anzusehen. Am Abend ging der St. Martinszug zur nahe gelegenen Kapelle und die Kinder zeigten stolz ihre selbst gebastelten Laternen. Anschließend traf man sich noch im Osserstüberl und ließ den Tag bei anregenden Gesprächen ausklingen.

Am Sonntag führte die Familienbetreuungsstelle des Bataillons eine Informationsveranstaltung im Ferienhaus durch. Oberstleutnant Heiko Diehl konnte hierzu noch weitere Angehörige begrüßen und Major S. der Live aus AFGHANISTAN zugeschaltet wurde berichtete über die vergangenen Wochen. Von der Stationierung im Norden Afghanistans und der Unterbringung, sowie dem Tagesablauf im Einsatz. Im Anschluss nutzen die Angehörigen die Möglichkeit persönlich mit  ihrem Einsatzsoldaten zu sprechen und sich davon zu überzeugen, dass er wohlauf ist. Nach einer kurzen Pause zeigte Stabsfeldwebel Stephan Schwarzmeier noch einen Film und Bilder aus dem Einsatz. Alle Anwesenden nutzten die Gelegenheit noch Grüße auf ein vorbereitetes Plakat zu schreiben, bevor die Veranstaltung nach Kaffee und Kuchen beendet wurde.

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sehr froh und dankbar über sehr gute Gespräche, hilfreiche Ratschläge und den starken Zusammenhalt der Soldatenfamilien.